Noch 3 Tage…

… bis zum Anmeldeschluss für die Samen-Rotation.

Ich bin ganz beeindruckt. Noch nichtmal die Anmeldefrist ist rum, schon hatte ich 7 Umschläge von Teilnehmerinnen im Kasten plus sogar ein paar Spenden von Profis. Juchu!

Mit glänzenden Augen hole ich abends, wenn ich geschafft von der Arbeit komme, die Umschläge aus dem Kasten (der Briefträger hält sich leider nicht immer dran, die im Treppenhaus abzulegen, auch wenn einige von Euch lieberweise dran gedacht haben, es raufzuschreiben…) und luke gespannt hinein, was da wohl drin ist.

Und ich habe schon viele, viele bunte Tütchen gesehen.
Und so viele Extras! :) Hui! Viele haben mehr als drei Tütchen geschickt, weil sie sich einfach nicht entscheiden konnten. Und manche haben sogar extra ausdrücklich etwas für mich dabei gelegt. Huiuiuiuiui. Da muss ich mir wohl für nächstes Jahr einen größeren Garten suchen, was? ;)

Nein, es soll ja schön bunt werden hier. Einen richtigen Hippie-Garten hätte ich gerne. Yeah.
Hoffen wir nur mal, dass genug Sonne an die zarten Pflänzchen kommt.

Nunja. Noch 3 Tage zum Anmelden. Rührt alle nochmal kräftig die Werbetrommel!
:)

Und ich hatte gar nicht festgelegt, bis wann dann die Post bei mir sein soll, oder?
Würde eine Woche nach Anmeldefrist reichen?

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Kalt!

Hui, ist das kalt heute!
Null Grad im düsseldorfer Süden. Sagt zumindest meine iPhone-App.
Und da steht auch „gefühlt -3“. Stimmt.
Und morgen nacht soll es tatsächlich schon frieren!

Auf Facebook und Twitter lese ich, dass es im Osten und Süden Deutschlands schon tüchtig geschneit hat! Wow. Und das im Oktober!

Bin jetzt leicht überfordert. Was muss ich unbedingt noch machen im Garten? Die Rose werde ich noch anhäufeln. Mein guter „Dieter Müller“. Dem darf nichts passieren. Aber sonst? Ich glaube, ich mache es wie meine Ma und lasse es drauf ankommen…

Supergut, dass ich letztes Wochenende noch alle Blumenzwiebeln unter die Erde gebracht habe. :-) Gerade noch rechtzeitig!

An alle Rotations-Teilnehmer:

Wer noch nichts geschickt hat…. – Ich empfehle Euch, einen grossen Rück-Umschlag zu wählen (mindestens DIN A5!), da ich einige „Beigaben“ haben werde.

Ausserdem wäre es sinnvoll, wenn Ihr auf den Umschlag schreibt:
„Bitte im Treppenhaus ablegen!“ oder sowas. Denn mein Briefkasten ist leider ätzend klein und zudem müssen die Briefe „um die Ecke“ rutschen, so dass der Briefträger immer alles mit Gewalt hineinstopft. :-(

Fattoria La Vialla

Vor einiger Zeit entdeckte ich (ich glaube, es war auch in einem Blog)
die „Fattoria La Vialla„, ein Gut in der Toskana, das in ökologischer Landwirtschaft (Demeter) anbaut und verkauft.

Sofort nach dem Lesen des Artikels war ich begeistert und besuchte die Website der Familie:

Sooo viel Herzenswärme, so warm und schön sprüht einem schon die Website entgegen. Unglaublich.
Ich stöberte auf der Seite und freute mich daran, wohl bewusst, dass ich mir nichts der Produkte im Moment leisten könnte… wegen chronischer Post-Umzugs-Pleite.
Trotzdem bestellte ich den Katalog. Einfach weil ich neugierig war und so begeistert… Und außerdem kommen ja vielleicht auch nochmal bessere Zeiten.

Ein paar Tage später hatte ich den (ebenfalls umwerfend schönen!) Katalog liebevoll verpackt in meinem Briefkasten. Dabei lag eine DVD mit einem Film über die Familie und ihre Arbeit. Alles sehr persönlich und mit wirklich Liebe und Herzblut gemacht. Ich war gerührt. Und ich habe den Katalog dann lieben Freunden weitergeschenkt, die sich jedes Jahr in der Toskana aufhalten (er ist dort geboren).

Dann habe ich erstmal nicht mehr dran gedacht. Für Luxus ist gerade wirklich kein Platz in meinem Leben.

Tja. Und dann das. Vor 2 Tagen lag ein Päckchen vor meiner Tür. Von La Vialla.
Darin: Eine Kostprobe des neuesten Weines (auf der Homepage bei der Katalogbestellung steht das übrigens dabei, hatte ich gar nicht gesehen, dass sie einem eine Kostprobe „voller bäuerlichem Stolz“ zusenden würden), ein süsses Fläschchen Olivenöl und ein paar italienische Plätzchen.

Ich hatte echt Tränen der Rührung in den Augen. Ist das süss!

Der Wein steht jetzt hier im Glas neben mir. Und er schmeckt wirklich vorzüglich!!
Ich habe (noch) nicht nachgefragt, ob er vegan hergestellt wird… wäre zu schade, wenn nicht.
Aber ansonsten möchte ich dort bestellen, sobald ich wieder kann.
Und das möchte ich Euch hiermit ebenfalls empfehlen. Ganz aus freien Stücken und ohne Werbe-Auftrag.
Einfach weil diese Familie mich umhaut mit Ihrem großen Herz und dieser Freundlichkeit, die man selbst an Gegenständen zu spüren bekommt.

Unglaublich.

Apfelkuchen

Habe heute den weltbesten Apfelkuchen gebacken.
Überhaupt war das ein wunderschöner Oktober-Sonntag. Superwarm, alle rannten im T-Shirt rum.
Ich war auch ein bisschen mit dem Fahrrad unterwegs.
Aber vor allem habe ich gebacken. Juchu.
Und morgen sind die Herbstferien zuende. Und Lina Luna hat immer noch nichts genäht. Echt doof.
Aber ich hab hier immer noch nicht alle Sachen sortiert. Bin halt langsam.
Vielleicht wird es ja in den Weihnachtsferien wieder was. We’ll see.
Ich mache mir da keinen Stress.
Habe im Moment Spaß mit der Ernährung und dem Garten, wozu es ja die zwei „Nebenblogs“ gibt.
Wenn Ihr was mitkriegen wollt, guckt da ab und zu rein.
;)

Heute auf meinem Teller #03 : Apfelkuchen mit Mandel-Marzipan-Haube

Auf dem wundervollen Blog „Tand“ fand ich vor kurzem ein veganes Apfelkuchen-Rezept, das mir schon beim Lesen der Überschrift das Wasser im Munde zusammenlaufen liess…

Seitdem wollte ich den Kuchen unbedingt ausprobieren.
Und das hab ich heute getan. Leider war niemand da, der mich mal kurz zum Kaffee besuchen wollte, aber egal, schmeckt auch alleine. Und wie!

Und kaum war der Kuchen etwas abgekühlt, so dass ich ihn aus der Form lösen konnte, schien die Herbstsonne direkt auf meinen Sitzplatz auf der Terrasse. Perfekt!

Ich habe das Rezept kaum abgewandelt. Nur in den Teig habe ich etwas Zimt hinzugefügt, weil ich Zimt so liebe.

Ich muss dazu sagen: Ich habe noch NIE (!) einen Apfelkuchen gebacken. Dafür ist dieser hier irre gut geworden (sorry)! Unverschämt lecker. Ich glaube, das ist der beste Apfelkuchen, den ich je gegessen habe.
Ich darf das schreiben, das liegt ja nicht an mir, sondern am Rezept. So. Basta.

Hier ist das Rezept:

Zutaten (für eine Springform Ø 26 cm):

Knetteig:
220 g (Bio-) Weizenmel
1 TL Backpulver
75 g Rohrzucker
1 Pck. Vanillezucker (am besten Bourbonvanillezucker)
1 TL Zimt
110 g zimmerwarme Margarine
1 kleiner Schluck Getreidemilch (ich habe Hafermilch genommen – ungefähr soviel wie ein Ei groß ist)

Füllung:
750 g Äpfel

Belag:
100 g Marzipanrohmasse
4 EL Calvados
75 g Margarine
75 g Rohrohrzucker
1 Pck. Vanillezucker
125 g Sojajoghurt natur
100 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

1.Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen mit den Händen zu einem glatten Teig verarbeiten.

2.Teig während der weiteren Vorbereitungen im Kühlschrank kühlen.

3.Die Äpfel schälen und achteln.

4. Die Springform fetten oder mit Backpapier auslegen, den Teig darin ausbreiten und einen Rand an die Form drücken (am besten mit den Händen einfach eindrücken).

5. Die Apfelstückchen auf dem Kuchenboden verteilen.

6. Kuchen etwa 25 Minuten im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C / Heißluft: 180°C) im unteren Drittel des Backofens backen.

7. Das Marzipan und den Calvados mit dem Mixer (Rührstäbe) in einem hohen (!) Gefäss zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Die Margarine, den Zucker, den Vanillezucker und den Sojajoghurt hinzufügen und alles gut verrühren. Zum Schluss die Mandeln unterheben.

8. Den Belag auf dem heißen Kuchen verteilen.

9. Für weitere 15 Minuten backen.

10. Anschließend auf einem Rost abkühlen lassen

Apfelkuchen mit Cranbarries und Vanille

Habe gerade ein Rapunzel-Video gefunden, in dem Attila Hildmann einen veganen Apfelkuchen backt.
Klingt superlecker! Muss ich ausprobieren.

Zutaten:

130 g vegane Margarine
130 g Rohrzucker (hier Rapunzel „Cristallino“)
210 ml pflanzliche Milch (z.B. Haferdrink)
250 g Vollkornmehl
2 gehäufte Esslöffel Sojamehl (als Ei-Ersatz!)
1 TL gemahlene Vanille (gibt’s von Rapunzel im Glas)
2 TL Zimt
80 g Walnüsse (gehackt – oder Tüte verkloppt)
80 g Cranberries
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
ca. 3 Äpfel (oder weniger?)

Springform, gefettet/Backpapier

Dazu passt selbstgemachtes Cashew-Eis.

Auf der Homepage von Rapunzel gibt es noch jede Menge mehr Rezepte von Attila.
Und auf dem Youtube Channel auch.