alphabet – Angst oder Liebe // Film-Trailer

Schon lange denke ich immer mal wieder über unser Schulsystem und die Art, wie wir gezwungen werden zu lernen nach.
Ich war zwar eine ganz gute Schülerin, aber viele Dinge haben mir auch nicht gepasst.
Ich finde zum Beispiel, dass man zu wenig zur Selbtständigkeit erzogen wird beim Lernen.
Also, nicht erzogen, sondern GELASSEN! Das wäre das richtige Wort.

Waldorfschulen, Montessori, freie Schulen… alle haben Ansätze davon und haben mich immer sehr interessiert.

Nun werde ich selber vor ein paar Jahren vor dem Problem stehen: „Wo schicke ich mein Kind hin?“

Umso interessanter wird der neue Kinofilm „alphabet“ für mich werden, der die Frage beleuchtet, ob unsere Kinder in unserem System nicht zu etwas erzogen werden, das sie gar nicht bräuchten.

Der Trailer sieht jedenfalls sehr vielversprechend aus.
Ab 11.10.13 läuft der Film in den Kinos an.

(Beim Rädchen auf volle Auflösung und Vollbild stellen, geht.)

Advertisements

Traum

Normalerweise kann ich mich nicht an Träume erinnern. Jedenfalls selten.
Aber heute hatte ich einen komischen Traum und ich glaube, eine Katze hat mich geweckt, deshalb kann ich mich wohl halbwegs erinnern.

Ich war in einer Freibad-ähnlichen Anlage, mit einem hohen Turm in der Mitte. Gewundene Wege führten ganz nach oben, wie in einem Parkhaus, nur viel feiner und eleganter, alles in weiss.

Um mich herum alte Schulkameraden, Hochschul-Kommilitonen und auch viele Unbekannte, viele aus anderen Ländern, Asiaten, Afrikaner etc…

Es schien irgendein Abschluss gefeiert zu werden. Alle waren elegant gekleidet und gut drauf. Meine beste Freundin B. aus Grundschulzeiten war die ganze Zeit neben mir. In ihrer aufgedrehten Art rief sie ständig irgendwas fröhliches in die Menge.

Die Zeremonie bestand (komischerweise etwas antroposophisch wirkend) darin, dass sich in unregelmässigen Abständen jemand der Absolventen (von was auch immer) aus der am Rand um den Turm herum stehenden Gruppe (irre viele Menschne) löste und mit hoch erhobenen Armen, wehenden Haaren und Kleidern, manche sogar mit Bändern, elegant die gewundenen Wege den Turm hinauf tänzelten.

Jeder durfte einzeln seinen Abschluss feiern und bejubeln lassen.

Schließlich war ein athletischer Koreaner an der Reihe. Auf halben Weg auf den Turm wurde er übermütig und stürzte sich wie von einem Sprungturm in die Tiefe.
Schock. Die Menge erstarrte.

Zuerst dachte ich, er sei wieder aufgestanden, denn mir kam ein ähnlich aussehender Koreaner im T-Shirt entgegen und ich fragte: „Alles in Ordnung?“
Er sagte: „Mit mir ja. Aber ich war das nicht.“

Da sah ich, dass der andere Koreaner noch am Boden lag und hörte, dass er tot sei.

In dem Moment weckte mich die Katze.

❤ – Tweets irgendwann zwischen Februar und August 2013

Au weia! Meine letzten Lieblingstweets waren im Januar? Ernsthaft?
Kann doch nicht sein! Doch!
Na gut.

Dann hier ein paar Highlights aus den letzten Wochen, bittesehr.

Einblicke

Nuaaaah. Ich möchte schreien, so genervt bin ich, dass ich mit den Blogs nicht weiterkomme im Moment. Es nervt mich selbst. Aber irgendwas hängt, ich bin zu faul. Oder zu abgelenkt. Medialer Overflow oder sowas. Twitter, Facebook, Feedreader.

Jetzt denke ich gerade so bei mir: „Wenn Du das mit dem vernünftigen Geblogge nicht hinkriegst, dann mach doch wenigstens ab und zu ein paar Instagrambilder oder zeige Deine Lieblings-Tweets!“ … Machen andere doch auch. Okay, die schreiben zwischendurch dann auch noch hochintelligente, anspruchsvolle Texte mit tollen Pointen.
Nunja. Man kann nicht alles haben.

Hier wenigstens ein paar Instagramme/Snapseeds aus meiner Sommerferienzeit, die morgen leider zuende geht. Und ich war nichtmal am Meer. Vielleicht hole ich das an einem schönen Herbstwochenende noch nach. Aber eher nicht. Kein Geld und auch keine Zeit. Es gibt viele Dinge zu organisieren.

Was hab ich also in den Ferien gemacht? So zum Beispiel?
(Die Fotos erscheinen als Album, wenn man das erste anklickt…!)

1. Leckere Dinge aus meinem Stadtgärtchen geerntet. :)

2. Ein paarmal (aber nicht oft genug) Vater Rhein besucht. Ich liebe es, am Rheinstand zu sein. Sooo schön, fast wie am Meer. Aber nur fast.

3. Zum ersten Mal seit gefühlten 100 Jahren Pizza bestellt, ohne Käse, also vegan. Zum ersten Mal im Leben ein Geburtshaus betreten, Schwangerschaftstee getrunken, Selbstportraits gemacht (schönere als das hier, hahaha) und veganes Eis mit Kokossahne (und eine vegane Waffel) gegessen, beim Kugelpudel in Bochum (und dort ein Neugeborenes fotografiert).

4. Katzen in Kisten verpackt, seit Langem mal wieder ICE gefahren… auf Heimatbesuch.

Letzte Ferienwoche in NRW.

Nun hab ich nur noch eine Woche Sommerferien und ich wollte doch sooo viel bloggen und hab groß rumgetönt. Hahaha.
Mir geht’s eigentlich gut, außer das ich immer nur schlafen könnte. Mein ohnehin schon niedriger Blutdruck ist mit der Schwangerschaft ins unterste Kellerfach gerutscht.
Mehr als einen Espresso am Tag mag ich nicht trinken (der hilft bei mir ja sowieso nicht) und ab und zu gibt es mal ne Fritz-Cola. Traubenzucker auch.
Und so viel trinken wie geht.
Jaja, ich kenne die Tipps.
Bewegen. Ja.
Falls noch jemand was schlaues weiß- immer her damit. ;)

Tetraeder-Mäppchen Video-Anleitung

Woah, gerade bin ich über die supereinfache Video-Anleitung für ein Mäppchen gestolpert, da krieg ich ja wieder richtig Lust zu nähen. :)
Ina hat es wirklich kurz und knackig in ihrem Video erklärt.
Hier geht es zum passenden Blogeintrag.

Sowieso werde ich in Zukunft versuchen, wieder zu nähen. In meinem Bauch wächst nämlich ein kleines Menschlein heran. :)
Die Umstände sind – wie man weiter unten nachlesen kann- weniger erfreulich, aber ich freue mich trotzdem riesig auf den Zwerg und auf alle Veränderungen, die mein Leben dann bereichern werden. We’ll see.

Puh, jetzt ist es raus.
Und jetzt wisst Ihr auch, warum es hier so lange so unheimlich still war.
Bin jetzt in der 15. Woche und anfangs hatte ich ganz schön zu kämpfen mit leichter Übelkeit, Unwohlsein, Schwindel und Appetitlosigkeit…
Inzwischen geht es ganz gut, auch wenn mein niedriger Blutdruck mir ganz schön zu schaffen macht.

So ist das.