Piep piep piep.

Nach gefühlten hundert Jahren mal ein Pieps von mir.
Würde hier tatsächlich noch jemand mitlesen? Ja?
Falls ja, bitte kurz einen Kommentar hinterlassen. Bin gespannt.

Blog-Rückblick 2013

Die WordPress.com-Statistik-Elfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2013 an.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2013 etwa 49.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 18 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

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So ist es halt.

Liebe LeserInnen,

seit einigen Wochen bin ich sehr unschlüssig, wie es hier bei Lina Luna weitergehen soll.

Das Blog bleibt, so viel ist klar. Vielleicht kehre ich ja auch irgendwann zum Ursprung zurück und schreibe wieder mehr über Selbstgenähtes. Wer weiss…

Jedenfalls wird es hier zumindest vorläufig nichts Privates mehr zu lesen geben. Aus Gründen.
Leider.

Aber es gibt ja immer noch andere Themen wie Musik, Leckereien (natürlich vegan!), Yoga und so weiter…

Aber ich werde zurückhalten sein. Bitte nicht wundern.

Trotzdem keine Sorge: Mir geht es gut, mein Bauch wächst und ich lasse mich nicht aus dem Gleichgewicht bringen, auch wenn manche Menschen meinen, mir meinen Seelenfrieden nicht gönnen zu müssen (bzw. dem Kind in meinem Bauch). Sehr traurig.

Aber: I will survive. Und: Alles wird gut.

Rezept: Nuss-Nougat-Creme

So! Endlich! Hier kommt das oft angefragte, von mir selbst kreierte Rezept für meine weltbeste Nuss-Nougat-Creme (jedenfalls näher am berühmten Original als die Bioladen-Gläschen!), ganz ohne tierische Produkte, also vegan und sogar ohne Palmöl (welches bei den bekannten Bio-Marken leider oft noch verarbeitet wird).

Ich muss gestehen, es fiel mir sehr schwer, das Rezept aufs Papier/Blog zu bringen, da ich es immer frei Schnauze mache, einfach nach Gefühl- dann schmeckt es am besten.
Bei jedem Aufschreibe-Versuch schmeckt es nicht ganz so köstlich, aber immer noch lecker.
So auch heute.
Ich empfehle also, es einmal nach Rezept zu machen und dann in Zukunft auch einfach frei Schnauze. Bin gespannt, ob Ihr den Unterschied auch schmecken könnt.

Okay, spanne ich Euch nicht länger auf die Folter.
Geht los.

LINA LUNAS NUSS-NOUGAT-CREME (vegan)

Zutaten Nussnougat

ZUTATEN (für ca. 150-200g, lässt sich beliebig vervielfachen):

2 EL Mandelmus, hell
2 EL Haselnussmus

(Wahlweise kann man das Nussmus ersetzen. Ich habe auch schon Mischmus und dunkles Mandelmus benutzt, aber diese Version hier schmeckt mir am besten.)

1 TL Haselnussöl (optional, mir schmeckt es damit besser)
2 TL Kakaopulver (reines, bitte bio, nicht gesüsst)

1/2 TL gemahlene Vanille (z.B. von Rapunzel im Glas, nicht Vanillezucker o.ä.)
1 Msp. Zimt (wirklich nur sehr wenig, sonst dominiert der Geschmack nachher)

5 EL Agavendicksaft – Mindestens (!) eher mehr. Nach Geschmack.

1 Schuss Hafermilch (ich hatte heute Vanillemilch, es geht auch normale Hafer- oder Mandelmich), damit der Kakao sich gut auflöst. Bitte vorsichtig dosieren, sonst wird die Crème zu weich)

2 TL Schokostreusel Zartbitter (z.B. Chocoreale, gibts im Bioladen)

—————

Alle Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in einem Schälchen oder einem Glas vermischen, ganz am Ende die Schokostreusel unterheben. Man kann auch auf dem Brot noch welche oben drauf geben als Verzierung.

Nussnougat

Guten Appetit!
:)
Bin sehr gespannt, ob es Euch auch so gut schmeckt wie meinen Gästen und mir.
Freue mich über Rückmeldungen.

Schock-Wahl

Nach dem schockierenden Wahlergebnis von gestern (Bundestagswahl), das ich mir nur so erklären kann, dass die über 60-Jährigen, die seit 20-30 Jahren IMMER ihre CDU wählen und gar nicht mehr drüber nachdenken, wohl die einzigen in diesem Land sind, die geschlossen vom Wahlrecht Gebrauch machen, anstatt ihre Stimme zu verschenken (ja, da gehören auch gewollt ungültige Stimmzettel dazu!), habe ich beschlossen, mich selbst und Euch wenigstens mit meinen Lieblings-Wahl-Tweets aufzuheitern bzw. uns Mut zuzusprechen, dass die Menschen mit etwas Grips im Kopf eben doch noch nicht ganz ausgestorben sind…

Hier sind sie. Viel Spaß.

Alternative Schulform: Sudbury / Demokratische Schule

Harald schrieb mir gestern in den Kommentaren zu dem Film „alphabet“, es gäbe noch eine andere Schulform: „Demokratische Schule“.
Sudbury“ genauer gesagt.
Klingt für mich erstmal sehr politisch, gemeint ist aber ebenfalls, dass die Kinder sich frei entfalten können.
Klingt wundervoll.

Dieser Trailer hier liefert einen kleinen Eindruck:

Mich fasziniert vor allem, wie enthusiastisch die Kinder von ihrem Schulalltag erzählen, mit strahlenden Augen und glücklich. Niemals hat mir einer meiner Musikschüler, die meist Regelschulen (selten Waldorfschulen) besuchen, so begeistert von seiner Schule erzählt. Nie!

Harald hat selbst einen sehr guten Eintrag über diese Schulform geschrieben und meinte „am liebsten würde ich mich selbst an solch einer Schule anmelden, aber leider bin ich zu alt dafür.“ oder so ähnlich. ;)

Was ist nur mit Frau Liebe los?

Bildschirmfoto 2013-09-14 um 18.19.23

Weiß eigentlich jemand, was mit unser aller Vorbild-Kreativ-Bloggerin Frau Liebe los ist?
Für mich war sie immer eine der tollsten und inspirierendsten.
Seit März hat sie nichts mehr gebloggt, sich aber auch nicht von den Lesern verabschiedet.

Ich meine, ja, sie hat auch ein kleines Menschlein bekommen.
Aber wenn das der Grund ist, könnte man ja mal einen Satz dazu schreiben?!

Ich hoffe, dass bei ihr alles gut ist.
Mache mir ein bisschen Sorgen um sie.

Und ich vermisse sie, mit ihrer Kompost-Würmer-Kiste, dem Menschlein, den spannenden Upcycling-Ideen und überhaupt. Ihre Fotos. Ach, alles.

alphabet – Angst oder Liebe // Film-Trailer

Schon lange denke ich immer mal wieder über unser Schulsystem und die Art, wie wir gezwungen werden zu lernen nach.
Ich war zwar eine ganz gute Schülerin, aber viele Dinge haben mir auch nicht gepasst.
Ich finde zum Beispiel, dass man zu wenig zur Selbtständigkeit erzogen wird beim Lernen.
Also, nicht erzogen, sondern GELASSEN! Das wäre das richtige Wort.

Waldorfschulen, Montessori, freie Schulen… alle haben Ansätze davon und haben mich immer sehr interessiert.

Nun werde ich selber vor ein paar Jahren vor dem Problem stehen: „Wo schicke ich mein Kind hin?“

Umso interessanter wird der neue Kinofilm „alphabet“ für mich werden, der die Frage beleuchtet, ob unsere Kinder in unserem System nicht zu etwas erzogen werden, das sie gar nicht bräuchten.

Der Trailer sieht jedenfalls sehr vielversprechend aus.
Ab 11.10.13 läuft der Film in den Kinos an.

(Beim Rädchen auf volle Auflösung und Vollbild stellen, geht.)

Traum

Normalerweise kann ich mich nicht an Träume erinnern. Jedenfalls selten.
Aber heute hatte ich einen komischen Traum und ich glaube, eine Katze hat mich geweckt, deshalb kann ich mich wohl halbwegs erinnern.

Ich war in einer Freibad-ähnlichen Anlage, mit einem hohen Turm in der Mitte. Gewundene Wege führten ganz nach oben, wie in einem Parkhaus, nur viel feiner und eleganter, alles in weiss.

Um mich herum alte Schulkameraden, Hochschul-Kommilitonen und auch viele Unbekannte, viele aus anderen Ländern, Asiaten, Afrikaner etc…

Es schien irgendein Abschluss gefeiert zu werden. Alle waren elegant gekleidet und gut drauf. Meine beste Freundin B. aus Grundschulzeiten war die ganze Zeit neben mir. In ihrer aufgedrehten Art rief sie ständig irgendwas fröhliches in die Menge.

Die Zeremonie bestand (komischerweise etwas antroposophisch wirkend) darin, dass sich in unregelmässigen Abständen jemand der Absolventen (von was auch immer) aus der am Rand um den Turm herum stehenden Gruppe (irre viele Menschne) löste und mit hoch erhobenen Armen, wehenden Haaren und Kleidern, manche sogar mit Bändern, elegant die gewundenen Wege den Turm hinauf tänzelten.

Jeder durfte einzeln seinen Abschluss feiern und bejubeln lassen.

Schließlich war ein athletischer Koreaner an der Reihe. Auf halben Weg auf den Turm wurde er übermütig und stürzte sich wie von einem Sprungturm in die Tiefe.
Schock. Die Menge erstarrte.

Zuerst dachte ich, er sei wieder aufgestanden, denn mir kam ein ähnlich aussehender Koreaner im T-Shirt entgegen und ich fragte: „Alles in Ordnung?“
Er sagte: „Mit mir ja. Aber ich war das nicht.“

Da sah ich, dass der andere Koreaner noch am Boden lag und hörte, dass er tot sei.

In dem Moment weckte mich die Katze.